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Alles über das Projekt BASKI

Projektdauer: 01. Oktober 2005 bis 30. September 2008

Das Europäische Projekt BASKI entwickelte ein Basic Skills Training Modell (BASKI Modell) für Meschen mit Behinderung und deren Betreuerinnen und Betreuer. Die Projektpartnerschaft besteht aus 8 Organisationen aus 6 Europäischen Ländern. Die Partnerschaft arbeitete, mit dem Ziel die Situation von Menschen mit Behinderung zu verbessern, zusammen.

Das Projekt BASKI analysierte good practice Erfahrungen aus anderen Sokrates Projekten mit ähnlichem Inhalt. Die Ergebnisse wurden in das BASKI Modell transferiert und für länderspezifische Gegebenheiten adaptiert.

In der Ausarbeitung der Projektprodukte wurde ein partizipatorischer Ansatz verfolgt. Das heißt in die Produktentwicklung wurde die Zielgruppe Menschen mit Behinderung eingebunden. Durch diese Kooperation mit der Zielgruppe konnten in der Produktentwicklung auf die Bedürfnisse der Zielgruppe direkt eingegangen werden. Menschen mit Behinderung hatten die Möglichkeit zu entscheiden, wie sie Selbstbestimmung in ihrem Leben erreichen wollen. Durch die Einbindung der Zielgruppe in die Produktentwicklung kann eine hohe Effizienz der Produkte und deren Nachhaltigkeit gewährleistet werden.

Die Zusammensetzung der Partnerschaft im Projekt BASKI zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den neuen Beitrittsländern und den übrigen Mitgliedsländern der EU zu stärken. Partnerschaft.

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Hintergrund des Projektes

Erwachsene Menschen ohne Behinderung haben die Fähigkeit zur Selbstbestimmung; sie können ihre privaten und beruflichen Wünsche und Bedürfnisse artikulieren; sie können persönliche Ziele setzen und verfolgen und wenn nötig Hilfe und Unterstützung suchen. Menschen mit Behinderung fehlen oft diese wichtigen persönlichen Fähigkeiten. Motorische, kognitive, sensorische und emotionale Beeinträchtigungen machen es manchmal schwieriger, sich diese Fähigkeiten anzueignen.

Besonders in Einrichtungen erfahren Menschen mit Behinderungen oft mehr Fremdbestimmung als Selbstbestimmung. Sie müssen sich an gegebene Normen und Strukturen halten und in hoher Abhängigkeit leben und arbeiten. Inklusions-, Rehabilitations- und Normalisierungsprozesse in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung verlangen das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und mehr Autonomie. Unter Berücksichtigung des Prinzip der Gleichberechtigung sollte das BASKI-Modell institutionalisierte und hospitalisierte Menschen mit Behinderung zu einem möglichst selbstbestimmten Leben verhelfen und sie auf eine aktive Teilnahme in der Gesellschaft vorbereiten.

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Was sind die Ziele des BASKI Modells?

Das Basic Skills Training Modell soll einerseits die Zielgruppe von Menschen mit Behinderungen in einem BASKI-Training unterstützen, in dem ein Entwicklungsprozess hin zu einem selbstbestimmten Leben angeregt wird. Andererseits sollen Einrichtungen im Behindertenbereich, wie etwa Tageswerkstätten und Mobile Wohnassistenz, begleitet und unterstützt werden.

Die Zusammenarbeit zwischen dem BASKI Training und dem begleitenden BASKI Einrichtungscoaching ist zentrales Thema dieses Projekts.

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Wie ist das BASKI Modell aufgebaut?

Das Basic Skills Trainingsmodell besteht aus drei Hauptteilen:

  1. BASKI Training
  2. BASKI Coaching
  3. BASKI Bildungsprogramm

1. BASKI Training

Das BASKI Training ist ein Kurs für Erwachsene mit mittlerem bis hohem Hilfebedarf, die in verschiedenen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung wohnen und arbeiten (Tageswerkstätten, Wohnhäuser, Mobile Wohnassistenz, usw.). Mit dem BASKI Training sollen vorhandene Grundfähigkeiten erweitert und verbessert werden; neue Verhaltens-, Kommunikations- und Reaktionsmöglichkeiten sollen vorgestellt, geübt und in das Alltagsleben integriert werden. Neue Aktivitäten werden ausprobiert. Die psychologische Gesundheit, größere Kompetenz, Zufriedenheit und Selbstbestimmung der Kundinnen und Kunden im Arbeits- und Wohnbereich sollen sichergestellt werden.

Basic skills (Grundfähigkeiten) sind:

Ein schriftliches Kurrikulum für das BASKI Training und besonders innovative methodisch-didaktische Materialien sollen TrainerInnen im BASKI Training für Menschen mit Behinderung unterstützen und motivieren. Das Kurrikulum beinhaltet Themenvorschläge, Beispiele von methodisch-didaktischem Material und Vorschläge für den Trainingsprozess.

Wer kann am BASKI-Training teilnehmen?

Erwachsene mit Behinderung, die

BASKI-Coaching

Parallel zum BASKI Training unterstützt das BASKI Coaching MitarbeiterInnen in Einrichtungen bei der Vorbereitung der Wohn- und Arbeitsumgebung von Menschen mit Behinderung, sodass KundInnen alles im BASKI Training Gelernte in Alltagssituationen auch umsetzen können. Hier arbeitet der/die FachberaterIn, der/die EinrichtungscoachIn, mit den MitarbeiterInnen der teilnehmenden KundInnengruppe und unterstützt und beratet sie in den Veränderungs- und Entwicklungsprozessen. In regelmäßigen Einheiten werden MitarbeiterInnen zum Thema Selbstbestimmung gecoacht, unterstützt und beraten. Ein großer Schwerpunkt ist die mentale Gesundheit aller Beteiligten (KundInnen und Personal).

Wer kann am BASKI-Coaching teilnehmen?
  1. EinrichtungsleiterInnen, die einem BASKI Training in ihrer Einrichtung zustimmen,
  2. MitarbeiterInnen in den jeweiligen Gruppen, und
  3. jene, die einem BASKI Training und einem Coaching zustimmen, und freiwillig daran teilnehmen wollen.

3. BASKI Bildungsprogramm

Das BASKI-Bildungsprogramm wurde speziell gestaltet für Fachkräfte in den Bereichen Soziales, Bildung und Psychologie, die daran interessiert sind, Menschen mit Behinderung in Gruppen zu begleiten (BASKI-Training) und/oder Einrichtungen im Behindertenbereich zu coachen (BASKI Coaching). Das BASKI-Bildungsprogramm bietet zwei Qualifizierungsprogramme: "Train the Trainer" und "European Counsellor".

Abgesehen von Grundkenntnissen aus den Gruppendynamikeinheiten für Menschen mit Behinderung und speziellen Trainings- und Coachingfähigkeiten, sollten TeilnehmerInnen konkrete Unterstützung für die Begleitung von BASKI Trainingsgruppen (“Train the Trainer”) und für das Einrichtuzngscoaching “European Counsellor”) erhalten.

Die konkreten Inhalte und der Prozess der Bildungsprogramme sind in den Kurrikula für Train the Trainer und European Cousellor definiert.

Wer kann am Bildungsprogramm teilnehmen?

Fachkräfte im Behindertenbereich und im Sozialbereich.

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Wer sind die Zielgruppen des BASKI Modells?

Das BASKI Modell hat drei Hauptzielgruppen: Menschen mit Behinderung als Hauptzielgruppe; Fachkräfte im Behindertenbereich und Sozialbereich als weitere direkte Zielgruppe; und Einrichtungen im Behindertenbereich als indirekte Zielgruppe. Die Zielgruppen des BASKI Modells sind wie folgt klar definiert:

Menschen mit Behinderung

Das BASKI Modell und insbesondere das BASKI Training richten sich an Erwachsene mit vorwiegend intellektuellen und/oder mehrfachen Behinderungen mit mittlerem bis hohem Hilfebedarf. Meist leben und wohnen Menschen mit Behinderung in Organisationen des Behindertenbereichs, wo sie von ihrem Recht auf Vollzeit- oder Teilzeitbegleitung gebrauch machen. Die BASKI Zielgruppe arbeitet in Tageswerkstätten und nimmt verschiedene Angebote der Wohnassistenz in Anspruch.

Da das BASKI Modell für Menschen mit einer langen Reihe an verschiedenen kognitiven, sensorischen, motorischen und emotionalen Beeinträchtigungen gedacht ist, verwenden wir im Handbuch den Begriff „Menschen mit Behinderung“ für eine leichtere Lesbarkeit und ein besseres Verständnis des BASKI Modells. Das bedeutet, dass speziell im BASKI Modell der Begriff „Menschen mit Behinderung“ verschiedene Definitionen und Ebenen der intellektuellen und mehrfachen Behinderung miteinschließt.

Die Handlungsfähigkeit von Menschen mit Behinderung ist oft stark reduziert; sie erleben in den Wohn- und Arbeitsbereichen ein höheres Maß an Heteronomie (auf Kosten ihrer Selbstbestimmung) als Menschen ohne Behinderung. Im Rahmen des BASKI Modells werden Basic Skills trainiert und der Prozess zur Selbstbestimmung professionell unterstützt.

Fachkräfte im Behinderten- und Sozialbereich

Eine weitere direkte Zielgruppe des Projekts sind Fachkräfte in der psychosozialen Beratung. Im Rahmen des Projekts soll diese Zielgruppe eine zusätzliche Qualifizierung bekommen, in der ein spezielles Tätigkeitsfeld entwickelt wird – Gruppencoaching und Unterstützung für Menschen mit Behinderung sowie Coaching und Unterstützung für MitarbeiterInnen in Einrichtungen im Behindertenbereich.

Die Zielgruppe umfasst Frauen und Männer mit einer Ausbildungen in den Bereichen Soziales, Pädagogik und Psychologie und mit Erfahrungen in der Beratung, Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung. Persönliche Voraussetzungen für die Zielgruppe sollten sein: Kommunikationsfähigkeiten, Reflektionsfähigkeiten, Flexibilität und Respekt gegenüber Menschen mit und ohne Behinderung.

Abhängig von lokalen Dienstleistungssystemen sind unter Fachkräften in der psychosozialen und psychologischen Beratung folgende Berufe zu verstehen:

Einrichtungen im Behindertenbereich als Indirekte Zielgruppe

Indirekt profitieren von diesem Projekt Einrichtungen im Behindertenbereich, die durch das Basic Skills Trainingsmodell in das Personal investieren können und die Nachhaltigkeit in der Behindertenarbeit fördern können.

Abhängig von lokalen Dienstleistungssystemen verstehen wir unter Einrichtungen im Behindertenbereich:

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Was sind die Produkte des Projektes?

Das BASKI Modell beinhaltet ein Handbuch länderspezifischen Daten, Test- und Evaluationsberichten und weitere detaillierte Information zum BASKI Modell, ein Curriculum für das BASKI Training für Menschen mit Behinderung, Methodisch Didaktisches Material zur Unterstützung von Kommunikation und Lernprozessen, 2 Curricula für das BASKI Bildungsprogramm für Fachkräfte aus der psychosozialen Beratung (Train the Trainer und European Counsellor).

Alle Produkte stehen in Englisch, Bulgarisch, Deutsch, Griechisch, Ungarisch und Polnisch zur Verfügung.

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Wie kann das BASKI Modell implementierte warden?

Wenn sie weitere Informationen zum BASKI Projekt benötigen, oder wenn sie wissen wollen, wie sie das Projekt in ihrer Organisation implementieren können kontaktieren sie bitte einen unserer Projektpartnerinnen und – partner.